FOCAL hat eine neue Geschäftsleitung

Rachel Schmid et/und Nicole Schroeder ©Ayse Yavas
Rachel Schmid et/und Nicole Schroeder ©Ayse Yavas

Der Stiftungsausschuss hat Rachel Schmid und Nicole Schroeder zu den neuen Ko-Direktorinnen der Stiftung ernannt. Sie lösen am 1. März 2019 Pierre Agthe ab, der in Pension geht.

Rachel Schmid (1964) hat in Zürich, Berkeley und Paris Betriebswirtschaft, Germanistik und Theaterwissenschaft studiert und sich in Hamburg in Kulturmanagement weitergebildet. Sie ist seit über 30 Jahren im Filmbereich tätig und leitete von 2005 bis 2011 das Media Desk Schweiz. Seit 2012 vertritt sie die Schweiz beim paneuropäischen Förderprogramm Eurimages. Neben ihrer Tätigkeit als Script Consultant war sie Mitglied der Auswahlkommission der Zürcher Filmstiftung und des Luxemburger Filmfonds sowie Beraterin verschiedener Filmförderungen und Festivals.

Nicole Schroeder (1967) studierte zwei Jahre Jura, wechselte danach zu Kunstpädagogik und schloss mit einem Master ab. Während neun Jahren arbeitete sie als 1st AD für nationale und internationale Filmproduktionen, anschliessend vier Jahre als Line Producer. Seit 2008 ist sie Dozentin der Disziplin Film an der Zürcher Hochschule der Künste – ZHdK. 2012 begann sie, regelmässig für FOCAL zu arbeiten, und realisierte Veranstaltungen zu Filmtechnik, Stoffentwicklung, Gender & Diversität und neuen Medien. Zudem initiierte sie den branchenübergreifenden Bereich CrossFOCAL.

Der neue Stiftungspräsident Mariano Tschuor hat erklärt: «Die Bewerbung von Rachel Schmid und Nicole Schroeder war diejenige, die am besten dem Profil für die Geschäftsleitung von FOCAL entsprach. Die beiden verfügen über die Kompetenzen, das Netzwerk und die Kreativität, die es braucht, um ihren Auftrag zu erfüllen. Wir freuen uns, sie in ihrer neuen Funktion in unserer Stiftung empfangen zu dürfen und mit ihnen zusammenzuarbeiten».

Rachel Schmid und Nicole Schroeder zu ihrer Nominierung: «Dank der Ko-Leitung können wir die Vielfalt unserer bisherigen Erfahrungen bei FOCAL einbringen. Wir werden uns tatkräftig dafür einsetzen, dass FOCAL weiterhin zur kulturellen und ökonomischen Entwicklung der audiovisuellen Industrie beiträgt und die Herausforderungen der Zukunft angeht. Gemeinsam mit der Branche streben wir eine Stärkung der Qualität, der Vielfalt und der Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Filmschaffens an».