Arbeit mit Archiven im Dokumentarfilm

Filmstill aus  DAS LEBEN DREHEN, © Eva Vitija

Filmstill aus DAS LEBEN DREHEN, © Eva Vitija

Teilnehmende
25 professionelle Filmschaffende der Bereiche Drehbuch, Regie, Produktion und Editing
Datum und Ort
Freitag 1. Juni, 17 Uhr bis Sonntag, 3. Juni 2018, 16 Uhr, in Zürich
Anmeldefrist
1. Mai 2018; bitte Bio-/ Filmographie beilegen
Teilnahmegebühr
CHF 350, zwei Mittagessen inbegriffen
Sprache(n)
Deutsch / Französisch, mit Simultanübersetzung
Archivbilder sind im Dokumentarfilm ein wichtiges inhaltliches und gestalterisches Element, insbesondere bei historischen Stoffen. Wo und wie finden die Autor·inn·en diese Bilder? Was bedeutet es, Bilder zu verwenden, die propagandistischer, kommerzieller, fiktionaler und/oder autobiographischer Natur sind? Welche ästhetischen und ethischen Konzepte gibt es, um sie für die eigene Filmerzählung zu nutzen? Welche rechtlichen Probleme stellen sich bei der Verwendung von fremdem Bildmaterial, insbesondere aus dem Internet?
Das Seminar stellt zwei Kinodokumentarfilme ins Zentrum, anhand derer diese Fragen reflektiert werden. EINE DEUTSCHE JUGEND erzählt die Geschichte einiger RAF-Exponent·inn·en ausschliesslich auf der Basis von Archivmaterial. DAS LEBEN DREHEN portraitiert den Vater der Regisseurin und nutzt vor allem dessen autobiographisches Material.
REFERENTINNEN
Emmanuelle König

Recherche und Produktionsleitung von EINE DEUTSCHE JUGEND (Jean-Gabriel Périot)

Eva Vitija
Autorin und Regisseurin von DAS LEBEN DREHEN

Regula Bähler
Rechtsanwältin mit Spezialgebiet Urheberrecht

ORGANISATION + MODERATION
Theo Stich


mit Unterstützung der

  • SRG SSR