Anmerkungen der Regie

© Green Chamaleon Unsplash

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Teilnehmende
8-12 Regisseur·innen (Nachwuchs)
Datum und Ort
11. und 12. Juni 2026, in Bern
Anmeldefrist
12. Mai 0226
Bitte CV mit Filmographie beilegen
Teilnahmegebühr
300 CHF

Sprache(n)
Französisch

Organisation
Géraldine Rod, Programmverantwortliche Regie Spielfilm

Die Anmerkungen der Regie sind ein zentraler Bestandteil des Produktionsdossiers. Darin halten die Regisseur·innen ihre Gestaltungsabsichten und die angestrebte Arbeitsweise fest. Deren gekonnte Formulierung ist oft entscheidend, um Kommissionen, Produzent·innen oder Partner·innen davon zu überzeugen, ein Spielfilmprojekt zu unterstützen.

Während dieses zweitägigen Workshops arbeiten die Teilnehmenden daran, ihre Anmerkungen für ein eigenes Projekt zu schreiben. Der Workshop bietet Ansätze, um die eigenen Gedanken zu strukturieren, die inszenatorischen Absichten zum Ausdruck zu bringen und den Leser·innen die Atmosphäre und die Einzigartigkeit des Projekts spürbar zu machen. Beispiele werden analysiert, um die wesentlichen Punkte zu identifizieren, die den Text präzise, inspirierend und wirkungsvoll machen können. Im Idealfall haben alle Leser·innen dieselbe Vorstellung vom Projekt wie die Verfasser·innen.

Die Drehbuchautorin Emmanuelle Fournier Lorentz und die Regisseurin und Dramaturgin Nicole Borgeat teilen ihre Erfahrungen und Sichtweisen darüber, wie die Anmerkungen der Regie gestaltet werden sollten, damit sie für Fördergremien als relevant wahrgenommen werden. Der Workshop befasst sich zudem mit der Verwendung von Bildern, Referenzen und dem Moodboard, das häufig den Anmerkungen der Regie beiliegt.

Ziel des Workshops ist es, Werkzeuge für das Verfassen der eigenen Anmerkungen der Regie zu erhalten, um das Einzigartige und Persönliche im eigenen Projekt herauszuarbeiten. Dabei erhalten die Teilnehmenden professionelles Feedback, um ihren Text präzise und überzeugend zu formulieren. 

Unterrichtende

Emmanuelle Fournier Lorentz
CH
Emmanuelle Fournier Lorentz ist eine in Lausanne lebende Romanautorin und Drehbuchautorin. Nach einem Fotografiestudium und einer Karriere im Journalismus widmete sie sich dem literarischen und audiovisuellen Schreiben. Ihr Roman VILLA ROYALE (2022) wurde mit dem Prix Michel Dentan und dem Förderpreis Del Duca ausgezeichnet. Ihr zweiter Roman ALLEGRA (2026) ist soeben erschienen.
Sie schreibt an Drehbüchern für Serien, Spielfilme und Dokumentarfilme mit, in denen soziale und zeitgenössische Themen behandelt werden, wie beispielsweise in ARDENTE·X·S (2022) oder in der RTS-Serie THE OTHER GIRL (in Produktion).
Emmanuelle Fournier Lorentz war als Jurymitglied für Cinéforom tätig und brachte ihre Expertise als Drehbuchautorin in die Bewertung und Begleitung von Filmprojekten aus der Romandie ein.

Nicole Borgeat CH
Nicole Borgeat ist eine in Genf lebende Schweizer Drehbuchautorin, Regisseurin und Dramatikerin. Nach ihrem Abschluss am Institut Supérieur des Arts (INSAS) in Brüssel begann sie als Produktionsassistentin und Regieassistentin, bevor sie sich eigenen Projekten im Kino und Theater zuwandte.  Dabei entstanden mehrere Kino- und Fernsehfilme, bei denen sie auch Regie führte, darunter DEMAIN J’ARRÊTE! (2003), der beim Festival von Locarno ausgezeichnet wurde, SAUVONS LES APPARENCES! (2008) und BOOMERANG (2018), den sie gemeinsam mit Jacqueline Surchat realisierte. Als Drehbuchautorin arbeitete sie an den Spielfilmen DUA von Blerta Basholli (2026), SETTE GIORNI von Rolando Colla (2026) und auch an Serien wie beispielsweise die RTS-Serie DÉLITS MINEURS (2023).
Nicole Borgeat ist als Jurymitglied bei Förderprogrammen für Drehbuch und Entwicklung, wie dem Fonds de production télévisuelle (FTP) und dem Migros Story Lab, tätig.


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