Intimitätskoordinator·innen begleiten Regie und Schauspielende bei der Vorbereitung und Umsetzung intimer Szenen. Vom Filmkuss über Sexszenen bis hin zur Darstellung (sexualisierter) Gewalt arbeiten sie an der Choreografie und den Abläufen einer Szene. Dabei sorgen sie dafür, dass persönliche Grenzen und gegenseitiges Einverständnis gewahrt bleiben und unerwünschte intime Berührungen vermieden werden.
Die Arbeit weist Parallelen zur Stunt- und Kampfchoreografie auf: Intimitätskoordinator·innen entwickeln Bewegungsabläufe, unterstützen bei der Auflösung einer Szene und schaffen einen klaren Rahmen für körperlich und emotional anspruchsvolle Situationen. Dabei vermitteln sie zwischen Schauspiel, Regie und Produktion.
Die Weiterbildung bereitet die Teilnehmenden auf die professionelle Begleitung intimer Szenen am Filmset vor. Sie vermittelt praktische Methoden zur Choreografie und Simulation von Intimität sowie die Grundlagen der Zusammenarbeit und Kommunikation am Set.
Das Angebot richtet sich insbesondere an Personen mit Erfahrung in der Stunt- oder Kampfchoreografie oder im Kindercoaching sowie an Personen, die sich in ihrer bisherigen Arbeit mit queeren Darstellungen, Rassismus oder anderen Formen von Diskriminierung auseinandergesetzt oder mit Menschen mit Behinderung gearbeitet haben.
Zahlreiche Expert·innen aus verschiedenen Arbeitsgebieten stellen die Qualität der Weiterbildung sicher. 1:1-Coachings sowie die Supervision beim ersten Auftrag als Intimacy Coordinator sind ebenfalls Teil des Angebotes.
Dank der Partnerschaft mit FOCAL sind zwei Ausbildungsplätze für Teilnehmende aus der Schweiz reserviert.
Das detaillierte Ausbildungsprogramm, Zeitplan, Tutoren und weitere Informationen sind verfügbar unter:


