Vom Realen zur Fiktion

©David Wagnières

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Teilnehmende
15-30 Regisseurinnen und Regisseure
Datum und Ort
4. November 2022 in Bern
Anmeldefrist
4. Oktober 2022; Bitte CV beilegen
Teilnahmegebühr
CHF 150.-
Sprache(n)
Matin: français, avec traduction simultanée en allemand
Après-midi: anglais, sans traduction simultanée

Organisation
Géraldine Rod Programmverantwortliche Spielflm, FOCAL


Der Schweizer Regisseur Fred Baillif, bekannt durch Filme wie LA MIF, TAPIS ROUGE oder LA PREUVE SCIENTIFIQUE DE L'EXISTENCE DE DIEU, arbeitet hauptsächlich mit nicht professionellen Schauspieler·innen.  Die Teilnehmenden dieses eintägigen Workshops erhalten einerseits einen tiefen Einblick in seinen Ansatz und Arbeitsweise, andererseits lernen sie durch praktische Übungen Techniken für die Arbeit mit Laiendarsteller·innen kennen.
 
Am Vormittag spricht Fred Baillif über seinen Wunsch, Filme auf eine etwas andere Art und Weise zu machen. Anhand von konkreten Beispielen und Filmausschnitten zeigt er, wie er sich von der Realität inspirieren lässt, wie er ein Vertrauensverhältnis zu den Laiendarsteller·innen aufbaut und wie der Arbeitsprozess mit ihnen aussieht - vom wilden Casting über die Drehbuchentwicklung bis zu den Dreharbeiten.
 
Am Nachmittag haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, mit den besonderen Techniken zu arbeiten, die Fred Baillif für die Arbeit mit Laien entwickelt hat. Durch Improvisation und verschiedene Übungen lernen sie Methoden, Tipps und Tricks für die Zusammenarbeit mit und die Inszenierung von Laiendarsteller·innen.
 
Es wird ausreichend Zeit für den Austausch und individuelle Fragen der Teilnehmenden zur Verfügung stehen.

Referent

Frédéric Baillif
Fred Baillif schloss 2000 sein Studium als Sozialarbeiter am Institut d’études sociales in Genf ab, davor war es als Basketballprofi tätig. Das Filmemachen brachte er sich autodidaktisch bei. 2006 erhielt sein Dokumentarfilm GEISENDORF den RTS Preis der Visions du Réel Nyon und auch sein erster Spielfilm TAPIS ROUGE wurde mehrfach prämiert. Sein neuster Film LA MIF wurde an verschiedenen Festivals ausgezeichnet: an der Berlinale, am ZFF, am Namur und am BAFICI. LA MIF wurde auch für den European films Awards 2021 nominiert.


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